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Graphing the history of philosophy
- There's a wonderful new graph about the history of philosophy here.
Is Philosophy Literature?
Is philosophy literature? Do people read philosophy for pleasure? Of course it is, and of course they do.
People savor the aphorisms of Nietzsche, the essays of Schopenhauer, the philosophical novels of Sartre. They read the dialogues of Plato (and they would doubtless read the dialogues of Aristotle too, had Western civilization not been so careless as to mislay them). Some even claim to enjoy the more daunting treatises in the philosophical canon. “When I have a leisure moment, you will generally find me curled up with Spinoza’s latest,” Bertie Wooster swankily announces in one of P.G. Wodehouse’s “Jeeves” novels.
Now let me narrow my query: Does anybody read analytic philosophy for pleasure? Is this kind of philosophy literature? Here you might say, “Certainly not!” Or you might say, “What the heck is analytic philosophy?”
Allow me to address the latter reply first. “Analytic” philosophy is the kind that is practiced these days by the vast majority of professors in philosophy departments throughout the English-speaking world. It’s reputed to be rather dry and technical — long on logical rigor, short on lyrical profundity. Analytic philosophy got its start in Cambridge in the first decade of the 20th century, when Bertrand Russell and G.E. Moore revolted against the rather foggy continental idealism prevailing among English philosophers at the time. Under their influence, and that of Ludwig Wittgenstein (who arrived in Cambridge in 1912 to study with Russell), philosophers came to see their task as consisting not in grand metaphysical system-building, but in the painstaking analysis of language. This, they thought, would enable them to lay bare the logical structure of reality and to put all the old philosophical perplexities to rest.
- Read more here: The New York Times Opinionator
Zeitschrift Hohe Luft: „Misstraut uns! – Vertrauen ist kostbar“:
"Das Titelthema „Misstraut uns! – Vertrauen ist kostbar“ stellt aktuelle Bezüge zur politischen Vertrauenskrise bis zur Finanzkrise her. Weitere Inhalte sind u. a. „Die Hybris der Hirnforschung“, „Die Verblendung der Atheisten“ und der Beitrag „Wozu Privatsphäre“ über den Boom sozialer Netzwerke und eine neue Definition des Begriffs Privatsphäre im Netzzeitalter." Aus hoheluft-magazin.de
Das Philosophie Magazin
"Philosophie Magazin bietet eine einzigartige Mischung aus Aktualität, Lebensorientierung und Bildung. Ansprechend, allgemein verständlich und wissbegierig betrachten wir die Welt mit philosophischen Augen.Wie vernünftig sind Staatsschulden? Wem nutzt Nachhaltigkeit wirklich? Warum haben wir Kinder? Ist Freundschaft wichtiger als Liebe? Kennzeichnend für das Magazin ist eine lebendige und ausgewogene Mischung verschiedener Textarten, die von Kurzmeldungen und Kolumnen bis zu langen Denkstücken, exklusiven Interviews und Reportagen reicht. Dazu präsentieren wir ein 16-seitiges Booklet mit Originaltexten eines philosophischen Klassikers in jedem Heft." Aus Philomag.de
Tradition und Revolution - Plädoyer für einen nachmarxistischen Sozialismus
von Arnold Künzli. In: reflexe. Mit einem Nachwort von Ueli Mäder
«Kritik ist nur so weit wirklich kritisch, als sie auch sich selbst gegenüber kritisch bleibt.»
Der Triumph des Fortschritts von Technik und Wissen hat zu keiner Revolution des Selbstbewusstseins geführt. «Die Amerikaner», schrieb Arnold Künzli, «können zwar auf dem Mond spazieren gehen, aber nicht einmal mehr am hellen Tag im Central Park von New York.» Vor dem Hintergrund sich verschärfender Probleme auf der Erde nimmt sich die Mondfahrt wie die Wirklichkeitsflucht eines Neurotikers aus. Der Glaube an die erlösende Kraft des Fortschritts erhielt im Zeitalter der Aufklärung religiöse Dignität. Zur Dialektik des Fortschritts gehört die Negation, die den Fortschritt wieder aufhebt. Wir wissen nicht, welchen Preis kommende Generationen für unseren Fortschritt bezahlen müssen. Wir brauchen eine Aufklärung der Aufklärung über sich selbst. Das ist eine Aufklärung, die um ihre eigene Dialektik weiss. Im Sinne einer Emanzipation der Emanzipateure hinterfragt sie auch die Marx'sche Dialektik. Ein mündiger Sozialismus versteht sich als selbstreflexive Gesellschaftstheorie einer Praxis radikaler Demokratisierung. Und Revolution bedeutet keine Absage an alle Tradition. Sie nimmt selektiv auf, was sich bewährt.
"Kampfplatz endloser Streitigkeiten - Studien zur Geschichtlichkeit der Philosophie"
von Jürg Berthold. In: Zürcher Arbeiten zur Philosophie (ZAPh), Wolfgang Rother / Peter Schaber / Peter Schulthess (Hrsg.)
"Was sich ändert, wenn man dem hier eingeschlagenen Weg folgt? Man wird das vielstimmige Gespräch am Leben erhalten wollen, aber nicht um seiner selbst willen, sondern weil sich Wahrheit nur so und nur darin behaupten kann: als Wille zur Selbstbehauptung von Ansprüchen, deren Rechtfertigungs- und Artikulationsformen unsere Identitäten konstituieren.
Das komplexe Verhältnis der Philosophie zu ihrer eigenen Geschichte ist nicht nur in philosophiehistorischen Darstellungen spätestens seit dem 18. Jahrhundert implizit präsent. Es wird auch in unterschiedlichen Thematisierungen der Frage, wie diese zu schreiben wären, immer wieder explizit verhandelt. Hegels Einleitung zu seinen Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie stellt diesbezüglich einen Höhepunkt dar und ist deshalb Ausgangspunkt für die Überlegungen im ersten Teil des Buches. Wie lässt sich das Verhältnis historisch/systematisch auf systematische Weise fassen?, so lautet die Leitfrage, anhand deren verschiedene Ansätze (z.B. typologisierende oder wissenschaftstheoretische Dispositive) kritisch untersucht werden. Die Wendung aus Kants Kritik der reinen Vernunft von der Philosophie als «Kampfplatz endloser Streitigkeiten» steht als Titel über der Arbeit, weil die Philosophiegeschichte in dieser Perspektive als die in der Zeit entfaltete Faktizität der Vielfalt philosophischer Positionen sichtbar wird. Diese Agonalität zeigt sich nicht nur in philosophischen Kontroversen, sondern auch in konkreten Rezeptionsverhältnissen. - Im zweiten Teil werden einzelne Positionen auf die Frage hin vorgenommen, wie sie mit dieser faktischen Pluralität und mit der Tatsache, dass sich auch deren Thematisierung ihr nicht entziehen kann, umgehen. Reduktionistische Antworten werden ausgereiften Thematisierungen des Agnonalen - etwa bei Rawls, Rescher oder Lyotard - gegenübergestellt. Am Ende stellt sich die Thematik wie folgt dar: Philosophieren heißt, auf dem Kampfplatz endloser Streitigkeiten zu intervenieren. Intervenieren heißt, sich mit Behauptungen zu behaupten. Jedes behauptende Sich-Behaupten verhält sich in der einen oder anderen Weise zur Geschichte der Philosophie. Die hierbei eingeschlagenen Wege und die Narrationen sind in Abhängigkeit von der Interventionsstrategie zu verstehen. Die Wahrheitsansprüche philosophischer Interventionen können nur im Hinblick auf ihre möglichen Adressaten verhandelt werden. Die Wahrheitsansprüche sind auf irreduzible Weise plural."
- "Neutralität ausgeschlossen - Jürg Berthold über die Philosophie als Kampfplatz endloser Streitigkeiten". Pressestimme von Michael Hampe, NZZ, 14. Januar 2012. Entnommen der Website der NZZ, März 2012.


